Im Büro muss ich eingetroffen sein wie ein Besoffener. Und betrunken war ich auch; trunken von Liebe, und von Sex. Ich konnte mich zuerst überhaupt nicht konzentrieren, weil ich dauernd an Christine denken musste.
Und im Meeting habe ich so oft in mich hineingegrinst, dass es dann prompt jemand gemerkt hat, dass was mit mir ist.
Und natürlich war das ausgerechnet mein Freund Thomas; der, der an der ganzen Sache überhaupt schuld ist. Er hatte mir nämlich die ganzen Kontaktbörsen im Internet genannt, darunter auch die, auf der ich dann Christine getroffen habe.
Ein Mail von mir, eine Zuschrift auf ihre Kontaktanzeige, ein Mail von ihr, noch ein paar weitere Mails, ein wenig chatten, ein bisschen telefonieren, und schon hatte es gefunkt. Schon mit diesen Sachen hatte Christine mich ja beinahe um meinen Verstand gebracht. An diesem Samstag haben wir uns dann das erste Mal live gesehen, ganz real, und es war noch viel geiler als der ganze virtuelle Sex vorher.
Das war die Kurzfassung, die ich Thomas lieferte; nicht ohne dabei zu vergessen, mich ganz ausdrücklich bei ihm für seine Tipps zu bedanken, ohne die ich dieser tollen Frau nie begegnet wäre.
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