Dann durfte er meine wilde, geile Christine kennen lernen, durfte es sogar mit ihr treiben, und ich brauchte trotzdem nicht eifersüchtig zu sein, und wegnehmen konnte er sie mir auch nicht. Vielleicht war das tatsächlich die Idee.
Kurzentschlossen fragte ich ihn also, was er denn am Wochenende vorhätte.
"Ach, eigentlich bin ich mit einer Frau verabredet," antwortete er – na klar, wann ist Thomas schon mal nicht mit einer Frau verabredet? -, "aber das ist kein Problem, der kann ich absagen. Deine Christine scheint sich ja in jedem Fall zu lohnen."
Das konnte ich ihm in der Tat bestätigen.
Wir vereinbarten also, dass wir am nächsten Wochenende vielleicht etwas gemeinsam zu dritt unternehmen würden.
Allerdings warnte ich ihn vor, dass ich für Christine ja schlecht zusagen konnte, ich musste sie auf jeden Fall noch fragen, ob sie ebenfalls einverstanden war.
"Ach, wenn du ihr von meinen vielen Vorzügen berichtest," grinste Thomas, "dann kann sie es gar nicht eilig genug haben, mich kennen zu lernen!"
Nun ja, ich versprach, mein Bestes zu tun.
Gleich am Abend, so beschloss ich, würde ich Christine fragen, was sie davon hielt.
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