Da macht man das nicht einfach so; zumindest sollte man vorher darüber geredet haben, denn Analverkehr, das mag nun wirklich nicht jede Frau. Ich habe schon etliche ganz entsetzt aufschreien hören, wenn nur das Wort fiel, und wenn es um die Aktion ging, die ist mir oft genug in die Hose gegangen. Manche Weiber können einfach nicht sagen, was sie wollen; die stimmen allem zu, mögen es dann nicht und liegen da wie ein Mehlsack, verdrehen die Augen und strahlen Missbilligung aus. Oder sie lehnen von vornherein alles ab, was nicht 08/15 Missionarsstellung ist.

Insofern war die Hundestellung, in der ich gerade so tief und fest wie möglich in sie hineinstieß, schon geradezu pervers mutig und unkonventionell. Man kann ja auch nicht alles haben; wenigstens nicht sofort.

Ich grub meine Hände in ihre Hüften, bewegte ihr Becken rhythmisch, im gleichen Takt wie mein eigenes auf mich zu und vögelte sie so wild durch, dass ihre Haare flogen, bis ich endlich keuchend im Orgasmus über ihr zusammensackte.

Sie drehte sich unter mir, nahm mich in die Arme, und streichelte ganz sanft meinen Rücken, bis ich wieder da war. Ich war nämlich so wild und geil gewesen, ich war regelrecht weggetreten und musste erst wieder zurückfinden.

Zurück in die Realität.

In die Realität mit meiner Traumfrau, Christine.


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