Mit diesem Gedanken schlief ich ein.
Morgens erwachte ich mit einem Problem, das mir ebenso wie vielen anderen Männern geläufig ist: Der Gromoprala.
Der großen Morgenprachtlatte.
Mein Schwanz stand mir wie eine eins, als bekäme er es bezahlt, oder als sei er beim Militär und müsse strammstehen.
Christine schlief noch; sie hatte den Wecker entweder nicht gehört, oder es war ihr egal. Kein Wunder – sie musste erst mehr als eine Stunde nach mir aufstehen.
Also quälte ich mich allein aus dem Bett, verschwand unter der Dusche, wusch und rasierte mich, zog mich an, schaffte wieder Ordnung im Badezimmer und kochte Kaffee. Eine Tasse davon plante ich, ihr kurz vor meinem Aufbruch direkt ans Bett zu bringen.
Leider hatte ich keine rote Rose, die ich ganz romantisch hätte dazulegen können; aber vielleicht freute sie sich auch über den Kaffee, so überlegte ich mir.
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