Nach diesem herrlichen, wunderbaren, absolut tollen, fantastischen, geilen Fick haben wir erst einmal gefrühstückt. Ganz lange und ausgiebig; schließlich war Sonntag, da hat man die Zeit dafür.
Wir haben über viel geredet; sozusagen über Gott und die Welt. Über alles, worüber man sich so austauscht, wenn man sich ineinander verliebt hat. Die Lieblingsfarbe, die Bücher und Filme, die man mag, Musik die man gerne hört.
Wir haben erstaunlich viele Übereinstimmungen entdeckt.
Beide lieben wir blau, beide lieben wir alte Rockmusik und Soul, beide sind wir echte Star Wars Fans, und beide lesen wir gerne Krimis. Sofern die Zeit dazu da ist; meistens ist man ja leider nach einem vollen Arbeitstag gar nicht mehr in der Lage, noch irgendetwas zu machen, was auch nur eine kleine Anstrengung kostet und schaut lieber fern, als dass man zu einem Buch greift. Aber im Urlaub, wenigstens da komme ich meistens doch dazu, ein paar Krimis zu verschlingen.
Christine hat mir gestanden, dass sie eine furchtbar chaotische Hausfrau und absolut unordentlich ist und deshalb, obwohl sie es sich von ihrem Gehalt eigentlich gar nicht leisten kann, eine Putzfrau hat. Das war der einzige Punkt, wo wir Unterschiede bei uns feststellen konnten; ich bin ja nun ganz ausgesprochen ordentlich, geradezu pingelig. Aber eigentlich passte selbst das ganz gut; ich konnte für sie mit aufräumen, und dafür kochte sie für mich mit, was nun wiederum ich nicht gut kann und nicht gerne mache, was sie aber voller Begeisterung erledigt.
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