Ich hatte gerade eine zweite Tasse aus dem Schrank geholt, da tauchte Christine auf. Ganz verschlafen, mit verwuschelten Haaren, in einem viel zu großen, viel zu weiten und viel zu langen T-Shirt, wunderschön jedoch auch ganz ohne Make-up – das ist wichtig, dass einem eine Frau auch am frühen Morgen, ungeschminkt und womöglich gar schlechtgelaunt gefällt, sonst kann man es mit der Beziehung gleich lassen.
"Guten Morgen," murmelte sie und schmiegte sich gegen meinen Rücken. "Du willst doch hoffentlich nicht gehen, ganz ohne dass ich mich von dir gebührend verabschiedet habe, oder?"
Und schon fasste sie mit beiden Händen nach meinem Schwanz, dessen Erektion sich durch die gewohnte Morgenroutine gerade erst wieder beruhigt hatte.
So ein Mist, dachte ich, denn ich hatte höchstens noch fünf Minuten Zeit.
"Dreh dich um," sagte sie.
Einen Augenblick lang war ich versucht abzuwehren mit dem Hinweis auf die Uhrzeit, aber dann war mir auf einmal alles egal. Zum Teufel mit der Pünktlichkeit, und zum Teufel mit meiner gesamten Arbeit! Wer kann schon wiederstehen, wenn er morgens von einer so tollen Frau wie Christine Sex angeboten bekommt?
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