Christine nämlich.

Ich war so überrascht, mir fiel beinahe das Telefon aus der Hand. Freudig überrascht, meine ich natürlich; unangenehm war das auf jeden Fall nicht, ganz im Gegenteil.

Wie es mir geht, fragte sie mich; die uralte Frage aller Verliebten. Gut, antwortete ich, und fragte sie das Gleiche. Ihr gehe es auch gut, sagte sie.

Ja, und dann druckste sie ein wenig herum und fragte, ob ich schon fertig sei, und ob ich nicht noch bei ihr vorbeikommen wolle. Sie habe solche Sehnsucht nach mir, und außerdem auch gewisse sexuelle Gelüste, schließlich sei es schon ewig her seit ihrem letzten Orgasmus, mindestens 12 Stunden, und sie brauche heute unbedingt einen weiteren Höhepunkt.

Ach du Schreck, dachte ich.

Da hatte ich mich ja in eine ganz schöne Bredouille hineinmanövriert, mit meinem Wichsen vorhin.


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