Wieder lachte sie. "Na was wohl! Als du angerufen hast, hast du dich eigentlich nur ziemlich komisch gefühlt; aber jetzt beginnst du geil zu werden, während du dich mit mir unterhältst, richtig?"
"Stimmt," musste ich zugeben.
"Na also – dann fass dich schon an!" forderte sie mich auf.
"Ich würde mich lieber mit dir treffen," platzte ich heraus.
"Du bist ja ein Romantiker," lachte sie. "So mag ich das. Obwohl du mir natürlich nur was vorschwindelst. Spätestens nachher, wenn wir aufgelegt haben, wirst du ja doch wichsen beim Gedanken an mich. Aber gut – treffen wir uns. Wann? An diesem Wochenende?"
Das überraschte mich nun doch, wie schnell sie zu einem Treffen bereit war. Anscheinend hatte ich wohl einen ganz guten Eindruck auf sie gemacht, obwohl ich mir furchtbar linkisch und ungeschickt vorkam.
Wir verabredeten uns für den Samstag Nachmittag; das war übermorgen.
Und danach strafte ich sie Lügen – ich holte mir nämlich keinen runter, sondern freute mich einfach nur unbändig darauf, sie in zwei Tagen ganz persönlich kennen zu lernen. Allerdings habe ich danach endlich etwas essen können.
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